11. März 2005

Feldunterlegenheit

Am Mittwoch bin ich ins Kino gegangen. Ich wollte nicht sehen, was ich so ungefähr erwartet habe: Daß Arsenal kein rechtes Mittel gegen die Bayern findet, daß sie mit ihrem Kurzpaßspiel nie so richtig auf Touren kommen würden, daß es vielleicht in der 70. Minute 1:0 stehen würde - das war der Moment, als wir nach Hause kamen, und so blieb mir nur noch die bange Hoffnung auf einen Tausendguldenschuß, denn die Inspiration, die Arsenal für mich verkörpert wie keine andere Mannschaft, ist in dieser Saison einfach nicht mehr da.

Ein paar Spiele werde ich noch sehen aus Highbury, im April gibt es noch das Heimspiel gegen Chelsea in der Premier League. Dann ist die Saga in diesem Stadion zu Ende, dessen Feld anscheinend so klein ist, daß die Fernsehbilder immer enorm überbevölkert wirken - das hat den Stil von Arsenal geprägt, bis Chelsea in diesem Jahr ein neues Paradigma ausgepackt hat. Im neuen Stadion wird Arsenal in der nächsten Saison sich neu erfinden. Sie werden die Tiefe des Raums auskosten - und irgendwann wird auch die Hertha das dort tun.

Eingestellt von marxelinho am 11. März 2005.

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